Berufsbegleitendes Studium in den Sozialwissenschaften

Die soziale Arbeit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wer sich nach erfolgreicher Ausbildung in einem sozialen Beruf für ein weiteres berufsbegleitendes Studium in den Sozialwissenschaften interessiert, kann dieses an verschiedenen Fachhochschulen und Universitäten, ebenso im Fernstudium absolvieren.

Je nach Art des Studiengangs in den Sozialwissenschaften, gelten unterschiedliche Studiendauern und Zulassungsvoraussetzungen. Üblich ist jedoch eine Eignungsfeststellung als Zulassungsvoraussetzung. Die Studiendauer im berufsbegleitenden Studiengang Soziale Arbeit, der beispielsweise an den Fachhochschulen Erfurt und Jena angeboten wird, beträgt beispielsweise acht Semester. Zwei Semester davon werden als Praxissemester ausgelegt.

Grund- und Hauptstudium

Hier wird beispielsweise auch untergliedert in ein Grund- und ein Hauptstudium. Ersteres dauert vom ersten bis dritten, letzteres vom vierten bis achten Semester an. Neben den Pflichtveranstaltungen sind auch Wahlpflichtveranstaltungen zu belegen. Dabei ist wenigstens eine Wahlpflichtveranstaltung zu belegen, die nicht mit dem eigentlichen Beruf zu tun hat.

Zur Wahl stehen bei den Vertiefungsrichtungen, von denen im Hauptstudium wenigstens zwei absolviert werden müssen, unter anderem die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, das Gesundheitswesen und die Rehabilitation oder auch die Sozialarbeit im Sozialen Raum.

Fachhochschulen für das berufsbegleitende Studium

In fast allen Bundesländern gibt es mehrere Fachhochschulen, die ein berufsbegleitendes Studium in den Sozialwissenschaften anbieten. Ob Sozialpädagogik, Sozialarbeit oder jeder andere Bereich, es stehen stets mehrere Angebote zur Auswahl. Die Fachhochschule Frankfurt am Main kommt dafür ebenso in Frage, wie die Fachhochschule Koblenz oder die Universität Koblenz-Landau. Darüber hinaus bietet die Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel ein berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit an oder die Fachhochschule Hildesheim / Holzminden / Göttingen, um nur einige Beispiele zu nennen. In Hessen können sich Studenten an der Hochschule Darmstadt oder der Universität Kassel einschreiben, in Brandenburg kommen die Fachhochschule Lausitz oder Potsdam in Frage.

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